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Stefanie Seilers Sieg ist verbunden mit hohen Erwartungen - Diskussionsbedarf bei CDU und Grünen
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Montag, den 11. Juni 2018 um 06:50 Uhr
Kommentar
von Klaus Stein
Die Wahlschlacht um den Speyerer Oberbürgermeistersessel ist geschlagen. Der Sieg Stefanie Seilers ist ein Fingerzeig der Bürgerinnen und Bürger, dass sie kein "weiter so" wollen. So kündigte Seiler auch in ihren Stellungnahmen gestern an, dass sie einen anderes Stil im Umgang miteinander pflegen werde: Respektvoll gegenüber den Ratsgremien und im Dialog mit den Menschen die Stadt weiterentwickeln.

Das ist es, was eine lebendige Demokratie braucht. Die zukünftige Oberbürgermeisterin hat hohe Erwartungen geweckt, an denen sie sich messen lassen muss. Eger wird ihr einige "Baustellen" hinterlassen wie "bezahlbarer Wohnraum", wobei es da einer Neuausrichtung der GEWO bedarf. Auch die bisher missglückte Verkehrswende in Speyer wird viel Rückgrat von Seiler erfordern, um noch etwas zu retten von der "Fahrradstadt Speyer". Verschleppte Projekte wie neue Feuerwache, neues Frauenhaus oder Umschlagplatz für Container im Hafen müssen endlich realisiert werden.
Stefanie Seiler hat sich bei ihrem Wahlkampf nicht von ihrer Linie der sachlichen Argumentation abbringen lassen, auch wenn gerade in den letzten Tagen einige ziemlich miese Attacken gegen sie gefahren wurden wie die anonymen Aufkleber auf den Plakaten des Herrn Thümmel oder der Ausfall des Eger-Wahlkampf-Mitverantwortlichen Ulrich Zehfuß in seinem "Cura"-Werbeblättchen. Mangels Argumenten wurde sie als "zu jung" und "zu unerfahren" diffamiert. Ich meine, dass sich diese Aktionen eher positiv für die Sozialdemokratin ausgewirkt haben, denn das war vielen dann doch zu unseriös.
Es hat auch nichts gefruchtet, dass einige Grünen, voran die Fraktionsvorsitzende und gescheiterte Kandidatin Irmgard Münch-Weinmann, auf den letzten Drücker noch versucht haben, so etwas wie eine Empfehlung Pro Eger abzugeben. Münch-Weinmann hatte sogar die CDU-Argumentation übernommen und Seilers Wahlkampf als "zu aggressiv" bezeichnet. Außerdem hat sie sich von ihrer in den vergangenen Monaten mehrfach gemachten Aussage "es ist Zeit für eine Frau als Oberbürgermeisterin" plötzlich distanziert, als mit Seiler nur noch eine Frau im Rennen war. Ob es die Enttäuschung über ihr schlechtes Abschneiden war oder ob die Aussicht auf ein "Pöstchen", die Münch-Weinmann zu solch einem für Grüne kaum akzeptablen, unglaubwürdigen Verhalten verleitet hat? Ihr übergroßer Ehrgeiz ist ja bekannt.
Die Grünen seien daran erinnert, dass ein schwarz-grünes Techtelmechtel in Freiburg mit der Abwahl des Grünen Oberbürgermeisters geendet hat.
Nicht nur die Grünen dürften Diskussionsbedarf haben, auch die CDU, muss sich fragen, ob sie so weitermachen kann. Die Partei ist personell ausgedünnt und hat mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Axel Wilke einen angeschlagenen Vormann für die anstehende Kommunalwahl. Bedenklich ist auch, dass einige bisherige CDU‘ler Stefanie Seiler massiv in ihrem Wahlkampf unterstützt haben.
 

 

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