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"Stadt hätte Interessen der Speyerer besser vertreten müssen" - Für BDS ist Sperrung der Salierbrücke eine schlechte Nachricht
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Freitag, den 08. Juni 2018 um 16:00 Uhr
Es hätte mehr errreicht werden können, wenn der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung sich früher und entschiedener für die Interessen der Speyerer eingesetzt hätten, meint der der Bund der Selbständigen Römerberg-Speyer e.V. (BDS) in einer Presseerklärung zur Sperrung der Salierbrücke. Man sei von der Rolle der Stadt enttäuscht. "Die Vollsperrung der Salierbrücke ist eine schlechte Nachricht für Speyer und die umliegenden Gemeinden. Wir bedauern die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe.

Eine Vollsperrung bedeutet für die Wirtschaft sowohl in Speyer als auch in Römerberg spürbare Umsatzverluste und ist damit schlecht für den Wirtschaftsstandort. Außerdem werden die vielen Pendlerinnen und Pendler massive Probleme haben zur Arbeit zu kommen. Damit wird der Fachkräftemangel für die lokalen Firmen verschärft.
Ich bin mir sicher, dass die Vollsperrung der Salierbrücke Arbeitsplätze kosten wird, schließlich werden die Händler und Gastronomen spürbare Umsatzeinbußen haben.", sagt die Vorsitzende des BDS, Liliana Gatterer, mit Blick auf die Entscheidung.
Enttäuscht zeigt sich der BBDS von der Rolle der Stadt Speyer. "Die Stadt Speyer hätte die Interessen der Speyerer Bevölkerung und Wirtschaft viel deutlicher vertreten müssen. Natürlich war die Stadt Speyer nicht für die Planung verantwortlich und die Entscheidungsgewalt lag beim Regierungspräsidiums Karlsruhe. Allerdings hätte man durch ein frühzeitiges gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Bevölkerung sicher mehr erreichen können als einen ÖPNV-Shuttledienst", so Gatterer.

 

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