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Klartext: Alle Chancen für Seiler - Fast-Gleichstand eine Klatsche für Amtsinhaber
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SPEYER | Uebersicht Speyer
Sonntag, den 27. Mai 2018 um 21:30 Uhr

Von Klaus Stein
Zurecht jubelten die Anhänger von Stefanie Seiler nach Bekanntwerden des Ergebnisses im ersten Wahlgang zur Oberbürgermeisterwahl. Die Strategie der CDU und des Eger-Lagers, die Herausfordererin mangels Argumenten als "zu jung" zu diffamieren, scheint nicht aufgegangen zu sein. Auch dass der Oberbürgermeister nicht immer sein Amt von Privatem trennen kann, wie bei der "Diensttelefonnummern-Affäre", dem defakto "Wahl-Werbebrief" der städtischen Wohnungsgesellschaft GEWO zugunsten ihres Aufsichtsratsvorsitzenden Eger oder der Missbrauch der städtischen Pressestelle für Wahlkampfzwecke - das sind alles Vorgänge, die nur bei völliger Parteiverblendung entschuldbar sind.

Nicht zu vergessen jährlich hunderttausende von Euro für teils überflüssige Gutachten. Kürzlich erst wurde bekannt, dass ein im stillen Kämmerlein tagender "Gestaltungsbeirat", besetzt mit lauter Nicht-Speyerern, mit bis zu 100.000 Euro per Anno den Stadtsäckel belasten kann.
Man muss das in Relation dazu sehen, dass davon locker mehr dringend benötigtes Personal für den Friedhof bezahlt werden könnte. Auch müsste die Stadt nicht noch das letzte Fleckchen öffentlichen Raums verscherbeln, um Geld einzunehmen.
Nicht in den Wahlkampf eingeflossen sind auch die dubiosen Vorgänge um den Industriehof. Nach unseren Informationen gibt es eine gewissen Nähe Egers und der Bauabteilung, für die er verantwortlich ist, zu den Investoren, übrigens die gleichen wie beim ins Gerede gekommenen Luxus-Bauprojekt "Ludwigshöfe".
Auffällig ist, dass Eger da seine besten Ergebnisse hat, wo die gut situierten Speyerer wohnen, die "Bessermer Leit", wie die Pfälzer sagen. Klar, dass im Oberkämmerer oder im Vogelgesang für einen Großteil der Anwohner dort ein Thema wie "bezahlbarer Wohnraum" schlicht keine Rolle spielt.
Wem das allerdings wichtig ist, der sollte  am 10. Juni seinen Hintern gefälligst ins Wahllokal bewegen, denn es ist nicht egal, wer das Oberbürgermeisteramt innehat. Eine Oberbürgermeisterin hat zahlreiche Stellschrauben, um Politik im Sinne aller Bürger zu machen und nicht nur für eine bestimmte Klientel.

 

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