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Gute Resonanz: Organisatoren des Speyerer Schülerstreiks "Fridays For Future" wollen junge Menschen zum Umdenken motivieren
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SPEYER | Speyer heute
Donnerstag, den 14. März 2019 um 12:02 Uhr

Von Klaus Stein
Es gibt sie doch, junge Menschen, die sich Gedanken nicht nur um ihr persönliches Wohlergehen machen sondern auch um die Zukunft der Erde und ihres Klimas, das sich dramatisch zu erwärmt. Zu ihnen gehören die Organisatoren der Schülerdemonstration am morgigen Freitag in Speyer (Beginn 11 Uhr am St. Guido-Stifts-Platz) im Rahmen der inzwischen weltweiten "Fridays For Future" Bewegung. Vivienne Ritter, Schülerin am Edith-Stein-Gymnasium, war auf einer solchen Demo in Mainz die Idee gekommen, so etwas auch in Speyer zu organisieren.

 

Mit Justus Berberich, Jens Schwaab und Simon Steiger hat sie Mitstreiter gefunden. Sie alle einigt die Sorge um die Zukunft: "Die Wirtschaft beutet die Welt über das vertretbare Maß aus", so Jens Schwaab und er fügt hinzu, "denen geht es doch um ihren kurzfristigen Profit und nicht um unsere Zukunft." Er ist wie Justus Berberich Schüler des Speyer-Kollegs und hatte gesehen, dass viele Speyerer Schülerinnen und Schüler zur Freitags-Demo nach Mannheim gefahren sind. So lag es für ihn nahe, im Orga-Team mitzumachen. Das umfasse inzwischen ein gutes Dutzend Mitglieder und sei offen für jeden, der mitmachen wolle.
"Die Organisation läuft über die sozialen Netzwerke, vor allen über 'WhatsApp', ohne das würde es nicht funktionieren", erklärte Justus Berberich, Mitglied im Vorstand der Landesschülervertretung.
Simon Steiger ist Student. Der Römerberger engagiert sich im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes und kennt die Probleme mit dem Klima, aber auch dem Artensterben, beispielsweise bei den Wildbienen, durch landwirtschaftliche Monokulturen und eingesetzte Gifte. Er hat Sorge, dass durch das Auftauen der Permafrostböden die darin gespeicherten riesigen Mengen am "Klimakiller" Methan freigesetzt und der Aufheizungsprozess noch schneller vonstattengehen wird als bisher.
Die Grundstimmung sei positiv, gebe es viele Rückmeldungen von Speyerer Schülerinnen und Schülern, dass sie mitmachen beim Schülerstreik. Sie gehe davon aus, dass weitere Freitagsstreiks folgen werden, so Vivienne Ritter, die ebenfalls in der Landeschülervertretung sowie der Schülervertretung ihrer Schule aktiv ist.
"Ohne Bildung gibt es keine Zukunft", argumentierte der Leiter des Speyer-Kollegs, als Justus Berberich ihn über den Schülerstreik informierte. Der hielt entgegen, dass Bildung ohne Zukunft auch nichts nutze. Die Schulleitungen verschanzten sich hinter den Vorschriften und würden den streikbedingen Schulausfall als unentschuldigte Fehlstunden werten. Das mache vor allem Schüler aus jüngeren Jahrgängen Angst. Allerdings gebe es aus Reihen der Lehrer auch viel Verständnis und Zuspruch.
Alle vier legen großen Wert darauf, dass die Bewegung parteipolitisch unabhängig sei und es auch bleiben müsse.
"Politik geht meist an den jungen Menschen vorbei. Wir wollen sie zum Umdenken motivieren und informieren", sagte Vivienne Ritter abschließend.
Jetzt hoffen sie nur, dass das Wetter am Freitag nicht allzu schlecht sein wird. (Foto: ks)

 

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