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Geist nicht auslöschen: Guter Mensch von Speyer geht - Feierlicher Abschied für Pfarrer Erwin Bersch – 39 Jahre in St. Konrad
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SPEYER | Speyer heute
Montag, den 28. Juni 2010 um 16:36 Uhr

"Ich bin als Mensch hier gewesen, auch als schwacher Mensch, der Fehler gemacht hat", bekannte Pfarrer Erwin Bersch am Sonntagvormittag freimütig. Es war sein letzter Auftritt als Gemeindepfarrer von St. Konrad in Speyer Nord, denn Erwin Bersch, "der gute Mensch von Speyer", wie es Pfarrer Hubert Ehrmantraut ausdrückte, geht in Ruhestand.

ZUR FOTOSERIE

Mehrere Hundert Menschen waren am Sonntagvormittag in St. Konrad mit dabei, um ihren Pfarrer, der 39 Jahre lang die Katholiken in der Siedlung seelsorgerisch betreute, in seinen verdienten Ruhestand nach Bad Bergzabern zu verabschieden. Die Umzugskartons seinen schon gepackt, ließ Bersch wissen.
In seiner Predigt gab Erwin Bersch noch einmal ein Zeugnis seines Glaubens, aus dem er die Kraft schöpfte für seine nicht immer leiche Aufgabe: "Mir war wichtig zu vermitteln, dass es das kostbaste ist, an einen lebendigen Gott zu glauben und daraus Kraft zu schöpfen und es war mir wichtig zu verkünden, dass wir alle die gleiche Würde haben - alle sollen wir verbunden sein in Christus, der das Band der Liebe ist."
Er sei immer gerne in St Konrad gewesen, obwohl er schon das eine oder andere Mal daran gedacht habe, woanders hinzugehen.
In einer Reihe von Grußworten war immer wieder von großem Dank zu hören. Sein Nachfolger als Gemeindepfarrer,  Dompfarrer Matthias Bender, wünschte Bersch Mut und Zuversicht.
"Es erfüllt mich mit Wehmut, wenn ich einen so langen Weggefährten verabschieden muss", so Oberbürgermeister Werner Schineller.
Dekan Peter Nirmaier, der von Bersch sein Amt 2004 übernommen hatte, bezeichnete ihn als "einen Mann, der voll und ganz Seelsorger ist.
Erwin Bersch geht nicht in Ruhestand, weil er keine Lust mehr hat sondern weil er es gesundheitlich nicht mehr kann", sagte sein Kollege Hubert Ehrmantraut und die Pfarrerin der Christuskirchengemeinde, Christine Gölzer, dankte für die unkomplizierte und offene Zusammenarbeit.
Dass die Ökumene in der Siedlung klappt machte Pfarrer Bersch mit seinen ganz besonderen Dankesworten an den erst kürzlich in Ruhestand gegangenen evangelischen Kollegen Gerald Kuwatsch deutlich.
Als Vertreter der Kolpingfamilie dankte Diakon Klaus Peter Hilzensauer seinem Mitbruder und auch die Pfadfinder sowie die Ministranten machten mit ihren Redebeiträgen deutlich, welch große Lücke Erwin Bersch hinterlassen wird.
Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Marianne Lehr mahnte Bischof Otto Georgens: "Löschen sie den Geist, in dem Pfarrer Bersch in unserer Gemeinde gewirkt hat, nicht aus!"
Musikalisch begleiteten der Singkreis "Perspektiven" sowie der Kirchenchor die Feier.
Beim anschließenden Pfarrfest war die Möglichkeit, gemütlich beisammen zu sitzen. (ks/Fotos: ks)
 

 

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