BECHER UND DIE GEGENWART

VIDEOS

URLAUB UND FREIZEIT

MENSCHEN

LESERBRIEFE

JUGENDMAGAZIN

MEIST GELESENE ARTIKEL

NATUR UND UMWELT

WIRTSCHAFT UND ARBEIT

MODE UND LIFESTILE

SOCIAL-BOOKMARKING

Hinzufügen zu: Facebook Hinzufügen zu: Mr. Wong Hinzufügen zu: Webnews Hinzufügen zu: Windows Live Hinzufügen zu: Favoriten.de Hinzufügen zu: Linksilo Hinzufügen zu: Readster Hinzufügen zu: Linkarena Hinzufügen zu: Del.icoi.us Information

AKTUELLE MELDUNGEN

Der Russenweiher im Neuland hat in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen gesorgt, da er mehrfach unter Sauerst...
Auf eine Fortsetzung des "Goldenden Oktobers" hoffte die Beigeordnete Stefanie Seiler beim Pressegespräch zur ...
Eine Bewegung, angestoßen von oben, bekommt Beine und lernt laufen. Die von Sarah Wagenknecht initiierte Sammlungsbewegu...
Lesermeinung: Willi Batzer zur OB-Stichwahl: "Man darf gespannt sein, wie sich die CDU bei den Grünen revanchieren wird"
Drucken
SPEYER | Speyer heute
Montag, den 28. Juni 2010 um 10:16 Uhr

In nachfolgendem Leserbrief nimmt der ehemalige Stadtrat bei den Grünen, Willi Batzer, Stellung zur gestrigen Oberbürgermeister-Stichwahl: "Nur zwei von fünf Wahlberechtigten sind zur Wahl gegangen. Wahrscheinlich waren Baggersee und Fußballspiel wichtiger als die Mitbestimmung, wer die nächsten acht Jahre Oberbürgermeister dieser Stadt wird.

Das ist Demokratie! Herr Eger hat wohl die Wahl gewonnen, sehr, sehr knapp. Nachgezählt soll werden, hört man.
Wer Herrn Eger im Wahlkampf gesehen hat, hat nicht viel erfahren, was er denn zu tun gedenkt, falls er OB wird. Auffällig war indes, dass er fast nie ohne Dr.Jung im Hintergrund aufgetreten ist. Wie ein Schatten war dieser stets präsent. Und so wird sich auch die Zeit mit Herrn Eger als OB gestalten: eine Marionette mit den Strippenziehern Dr. Jung und Dr. Wilke im Hintergrund. Man darf gespannt sein, wie sich das auswirken wird.
 Es steht zu befürchten, dass der Speyerer CDU-Wählergruppen-Filz weiter fortgeführt werden wird. (siehe archäologisches Fenster, Flugplatz, Fernwärme, um nur einige zu nennen).
Dass Dr Wintterle die Wahl nur knapp verfehlt hat, ist aus meiner persönlichen Sicht mehr als bedauerlich. Ein persönlicher Sieg ist allerdings, dass er in den beiden letzten Wochen derart aufgeholt hat, dass es ein denkbar knappes Ergebnis wurde. So kann die SPD mit Markus Wintterle gestäkrt in die nächsten Jahre starten.
Woran es lag, dass er nicht zum neuen OB gewählt wurde? Aus meiner Warte ganz klar: der Alleingang des grünen Kandidaten, der von den Mitgliedern nachträglich abgesegnet wurde, trug schon einmal dazu bei, die Opposition zu spalten. Mit dem Beschluss, keinen der verbleibenden Kandidaten zu empfehlen, haben die Grünen endgültig der CDU zugespielt (Man spricht dann gerne vom mündigen Wähler). Allein die Themen Flugplatz und Fernwärme hätten eine Entscheidung zugunsten des SPD-Kandidaten zwingend geboten. Wie erwartet, haben Jaberg und Co sich aber alle Optionen offen gehalten, das Tor für die CDU weit aufgemacht. Man darf gespannt sein, wie sich die CDU bei den Grünen revanchieren wird. Danke, ihr Grünen für diese Wahlkampfhilfe Richtung Eger! Damit haben die Speyerer Grünen endgültig ihre Reputation verspielt und empfehlen sich für die nächste Kommunalwahl fürs Aus. Bleibt aber wenigsten der neuen grünen Hymne zuzustimmen: „Froh zu sein bedarf es wenig“ (diesmal nur 12% im ersten Wahlgang)."

Willi Batzer, Speyer

 

Kommentare können erst nach einer Anmeldung auf unserer Seite abgegeben werden.
Neue Einträge werden erst nach Freischaltung sichtbar.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von dieser Seite.