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Mit der Rucksackschule unterwegs - Kinder lernen bei Ferienveranstaltung die Bedeutung von Wald und Wasser als Teil des Ökosystems
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NATUR UND UMWELT | NATUR UND UMWELT
Donnerstag, den 07. Juli 2011 um 14:32 Uhr

Im Rahmen des Ferienprogramms der Rucksackschule Pfälzer Rheinauen waren Försterin Beate Werner und Max, der ein freiwilliges ökologisches Jahr ableistet, mit zehn kleinen Nachwuchsforscher sowie acht Müttern und Omas als Begleitung im Speyerer Wald am Dienstagnachmittag unterwegs, um etwas über die Wechselbeziehung und Bedeutung von Wald und Wasser zu erfahren. An einem naturbelassenen Gewässer in der Nähe der Bauschuttdeponie an der L 454 erkundeten und erforschten die Gruppenteilnehmer was im und am Wasser lebt.

Mit Keschern und Lupengläsern unterzogen die Kinder die unterschiedlichsten Wasserbewohner einer eingehenden Betrachtung, bevor Försterin Werner anhand von Bildern das jeweilige Tier klassifizierte, ehe man die "Beute" wieder in ihrem Ursprungsort aussetzte. Die jungen Wissenschaftler im Alter von vier bis elf Jahren erfuhren jedoch zuerst auf ihrem Marsch zum Baggersee, dass unsere Wälder nicht nur die sogenannte grüne Lunge bilden, also den wichtigsten Sauerstofflieferanten darstellen, Bodenabtrag (Erosion) verhindern und zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bieten sondern auch als Wasserspeicher für uns alle von allergrößtem Wert sind. So vermag der Wald wie ein Schwamm große Wassermengen aufzunehmen und verhindert so den Abfluss des Wassers. Bis zu 200 Liter kann ein Quadratmeter Boden speichern. Auf diese Weise versickert das Regenwasser langsam und wird durch die gute Filterleistung des Bodens zu hochwertigem, sauberen Grundwasser aufbereitet. Außerdem werden dadurch Überschwemmungen nach heftigen Regenfällen oder der Schneeschmelze abgepuffert. Wegen der Wasserhaltefähigkeit der Waldböden und aufgrund seiner Oberflächenstruktur, speichert das Ökosystem Wald wesentlich mehr und besser Niederschlagswasser, wie alle anderen Landnutzungsformen. Anhand praktischer Beispiele und verschiedener und lehrreicher Spiele sowie lustigen Laufwettbewerben mit Schwamm, Eimer und Wasser, erfuhren die Kinder wesentliche Abläufe in der Natur. Am Wasser angekommen, brauchte es bei den  jungen Pfälzer Forscherinnen und Forschern keiner Aufforderung. Die kleinen Wasserratten gingen ganz automatisch, gleich ob von ruhigem oder eher temperamentvollem Charakter, auf Entdeckungsreise. Alle waren mit Eifer bei der Sache, wenngleich sich ihre Ausbeute diesmal nur auf kleinere und größere Wasserläufer beschränkte. Fische und Frösche ließen sich nicht blicken, und die wunderschönen Libellen trotzten jedem Versuch sich einfangen zulassen und als Anschauungsmaterial herzuhalten. Allzu rasch verflogen die Minuten, und allmählich machte sich die Schar wieder auf ihren Rückmarsch zum Ausgangspunkt. Unterdessen gab sich auf dem Heimweg aber noch bei der allerletzten Forscherstation eine günstige Gelegenheit, über die größeren Wasserbewohner in See und Weiher, nämlich die Fische, nachzudenken. Wieder am Ausgangspunkt  angekommen, waren sich, wie sollte es auch anders sein, Jung und Alt darüber einig, einen wunderschönen und spannenden Nachmittag in der Natur verbracht zu haben. Das Ferienprogram findet seine Fortsetzung mit der Aktion "Wald-Werkstatt" am 28. Juli 2011. Dann wird im Dudenhofer Forst kräftig mit Holz gewerkelt . Treffpunkt der künftigen Baumeister und Architekten ist um 9 Uhr auf dem Parkplatz an der Ganerbhalle. (da)

 

 

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