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Aufklärungskampagne in Fragen Inkontinenz: Aktionsstandsstand am 25. Juni vor dem Altpörtel
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INFODIENSTE | Gesundheitstips
Mittwoch, den 22. Juni 2016 um 09:19 Uhr

Ende Juni findet die von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft initiierte Aufklärungskampagne "Welt-Kontinenz-Woche" statt. Ziel ist es nicht nur über Behandlungsmöglichkeiten von Inkontinenz aufzuklären, sondern Betroffene zu animieren, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Gerade vor dem Hintergrund, dass über die Hälfte aus Scham schweigt und unbehandelt bleibt, kommt diesem Aspekt eine besondere Bedeutung zu.

 

"Deshalb unterstützen wir vom Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Pfalz diese Initiative und werden am 25. Juni vor dem Altpörtel in Speyer für Fragen zur Verfügung stehen. Wir wollen über die unterschiedlichen Formen der Inkontinenz, ihre Ursachen und Therapiemöglichkeiten informieren", erläutert Oberarzt Steffen Vollweiler, Koordinator des Zentrums und Oberarzt der Urologischen Kliniken des Sankt Vincentius Krankenhauses Speyer und des Vinzentius-Krankenhauses Landau, unter deren Führung das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Pfalz steht.

Was ist Inkontinenz?
Inkontinenz bezeichnet das Unvermögen, Urin oder Stuhl zu halten und kontrolliert abzugeben. "Die Ursachen können dabei ganz verschieden sein, ebenso wie ihre Ausprägung. Entscheidend für den individuellen Therapieerfolg ist daher eine exakte Diagnose. Voraussetzung hierfür sind eine detaillierte Informationssammlung, um die zahlreiche Aspekte der Beschwerden sowie möglicher Ursachen zu eruieren, eine körperliche Untersuchung und gegebenenfalls weitere diagnostische Analysen. Erster Ansprechpartner hierfür ist immer der behandelnde Haus- oder Facharzt", ergänzt Prof. Dr. Gerald Haupt, Chefarzt der beiden Urologischen Kliniken in Speyer und Landau. Nach der Diagnose erfolgt die Erstellung eines individuellen Therapieplanes, der darauf ausgerichtet ist, die für die Patientin beziehungsweise den Patienten schonendste Therapieform auszuwählen. "Ob eine medikamentöse Therapie, ein spezielles Trainingsprogramm, ein traditionelles oder modernes operatives Verfahren in Frage kommen, hängt vom einzelnen Fall ab", erklärt Vollweiler das Procedere. Zudem weist er auf eine Besonderheit hin: Im Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Pfalz arbeiten Fachärzte der Urologie, Gynäkologie, Chirurgie, Pädiatrie, Inneren Medizin und Radiologie gemeinsam mit Physio- und Urotherapeuten sowie Kontinenzmanagern eng zusammen, um Inkontinenz und Erkrankungen des Beckenbodens zu therapieren. Ein interdisziplinäres Modell, das sehr erfolgreich ist und daher mit dem Zertifikat der Deutschen Kontinenz Gesellschaft e.V. ausgezeichnet wurde. (spa)
 

 

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