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Volksbank Kur- und Rheinpfalz ist auf die kommenden Jahre bestens vorbereitet - Vorstand berochtet bei Vertreterversammlung von sehr gutemm Geschäftsjahr 2017
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WIRTSCHAFT UND ARBEIT | Geschaeftswelt
Mittwoch, den 09. Mai 2018 um 14:57 Uhr
Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz informierte an diesem Montag bei ihrer Vertreterversammlung in der Speyerer Stadthalle über ein sehr gutes Geschäftsjahr 2017. Alle wesentlichen Kerngrößen – Bilanzsumme, Kredite, Kundeneinlagen und Eigenkapital – zeigen ein erfreuliches Wachstum. Auch der Jahresüberschuss stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an, dank eines stabilisierten Zinsüberschusses.

Die Volksbank Kur- und Rheinpfalz könne auf ein überaus erfolgreiches Geschäftsjahr in einem nicht leichten Umfeld zurückblicken, so Reinhard Oelbermann, der als Aufsichtsratsvorsitzender durch den Abend führte. „Die Eckdaten der deutschen Kreditwirtschaft bleiben jedoch schwierig. Dazu kommen die Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung, das sich beständig wandelnde Konsumentenverhalten und die stetig wachsenden bürokratischen Anforderungen“, so Oelbermann. „Ich weiß jedoch, dass die Volksbank Kur- und Rheinpfalz auf die kommenden Jahre bestens vorbereitet ist.“
Nach einem Grußwort des Speyerer Oberbürgermeisters Hansjörg Eger, der die Bedeutung einer starken genossenschaftlichen Bank für die Stadt Speyer betonte, präsentierte Vorstandssprecher Rudolf Müller den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2017. Auch er zeigt sich in seinem Vortrag vor rund 500 Vertretern und Gästen aus Wirtschaft und Politik mit der aktuellen Verfassung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz sehr zufrieden.

Jahresüberschuss steigt leicht auf 7,8 Millionen Euro

Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 150,2 Mio. Euro oder 4,8 % auf rund 3,3 Mrd. Euro. Wachstumsträger war wie in den vergangenen Jahren das Kundengeschäft. Bearbeitet wurden 2017 von den Mitarbeitern in Vertrieb und Back-Office rund 4.000 Kreditanträge mit einem Rekordvolumen von 700 Mio. Euro. Auch das Wertpapiergeschäft entwickelte sich weiterhin gut. Die Immobilienabteilung konnte die Marktchancen nutzen und eine Bestleistung erzielen – 280 Objekte im Wert von insgesamt 54 Mio. Euro wechselten durch die Volksbank Kur- und Rheinpfalz den Eigentümer. Der Jahresüberschuss stieg im vergangenen Geschäftsjahr 2017 leicht auf 7,8 Mio. Euro an. Die wichtigste Ertragsquelle der Genossenschaftsbanken, der Zinsüberschuss, war 2016 merklich zurückgegangen. 2017 ist er wieder leicht gestiegen – um 1,2 % auf 69,2 Mio. Euro. „In Summe konnten wir den Zinsüberschuss gegen den allgemeinen Trend stabilisieren“, so Müller. „Das schöne Bild täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Margen sowohl im Privat- wie im Firmenkundengeschäft schrumpfen. Mehr Ertrag durch mehr Risiko zu erkaufen, lehnen wir jedoch klar ab. Das ist nicht unsere Geschäftspolitik.“

Punktlandung im Kostenbereich
Der Verwaltungsaufwand – Personal, Sachkosten, Abschreibungen und sonstige Aufwendungen – hat sich um 30.000 Euro ausgeweitet und liegt damit weiterhin bei 52,3 Mio. Euro. Im Verhältnis zur Bilanzsumme entspricht dies einer Kostenquote von 1,5 %. 2016 lag dieser Wert bei 1,6 %, 2011 noch bei 2,3 %, 2005 sogar bei 2,7 %. „Dieser Wert hat sich so deutlich verbessert, weil die Volksbank Kur- und Rheinpfalz durch Wachstum und auch durch sinnvolle Fusionen eine ausreichende Betriebsgröße erreicht hat und nun die Vorteile wie Skaleneffekte und tiefere Spezialisierungen nutzen kann“, so Müller. Auch die Aufwands-Ertrags-Relation konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr verbessert werden – von 56 auf 53. Das bedeutet, dass für einen Euro Ertrag 53 Cent aufgewendet werden müssen.

Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet, Dividende bleibt bei 4,5 %

Jürgen Kappenstein, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, bescheinigte dem Vorstand eine ordnungsgemäße Geschäftsführung. Vorstandsmitglied Winfried Szkutnik bestätigte in einer vorgetragenen Kurzfassung des gesetzlichen Prüfberichts eine gut geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Einstimmig angenommen wurde der Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des erzielten Überschusses und der Ausschüttung einer Dividende von 4,5 % an die Mitglieder der Volksbank Kur- und Rheinpfalz. Auch in diesem Jahr sei die nachhaltige Stärkung des Eigenkapitals das erste Ziel der Gewinnverwendung, wie der stellvertretende Vorstandssprecher Dirk Borgartz ausführte: „Ohne ausreichendes Eigenkapital kein Wachstum im Kreditgeschäft. Ohne wachsendes Kreditgeschäft keine Margen, die zur Steigerung des Eigenkapitals führen.“
Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat wurden von den stimmberechtigten Vertretern einstimmig entlastet. Die für eine weitere Amtszeit kandidierenden Aufsichtsräte Dr. Hans Spielmann (Plankstadt), Michael Gooss (Neustadt/Weinstraße), Thomas Grebner (Römerberg) und Michael Hammann (ebenfalls Neustadt/Weinstraße) wurden wiedergewählt.

Digitalisierung offensiv angehen, um Tradition und Moderne sinnvoll zu verbinden
Um die Zukunft des dezentralen genossenschaftlichen Geschäftsmodells zu sichern, müsse man die Digitalisierung als Herausforderung und Antwort zugleich akzeptieren, so Vorstandsprecher Müller. „Inzwischen erkennt jeder, dass das Banking von morgen anders aussehen wird als das Banking von heute. Auch im Zeitalter von Smartphone und Laptop wollen wir der vertrauensvolle Begleiter, die Hausbank Nr. 1 sein“, betonte Müller. „Dafür müssen wir die Wünsche der Kunden auf allen Vertriebswegen erfüllen. Die Filiale bleibt hierfür ein wichtiger Ort und der zentrale Standort für die qualifizierte Beratung. Aber: Die digitalen Zugangswege stehen gleichberechtigt daneben.“ Entscheidender Erfolgsfaktor, auch in der digitalen Zukunft, bleibe die persönliche Nähe mit Mitarbeitern und Vorständen zum Anfassen, so Müller. Dafür sehe er die Volksbank Kur- und Rheinpfalz gut gerüstet. (spa/Fotos: VoBa)
 

 

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