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Speyerer SPD wird jetzt durch die "Doppelspitze" Martina Queiser und Philipp Brandenburger vertreten - Stefanie Seiler kandidierte nicht mehr
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AKTUELLES | NEUE MELDUNGEN
Donnerstag, den 13. September 2018 um 10:46 Uhr

Die fast sechsjährige Ära mit Stefanie Seiler an der Spitze der Speyerer SPD ist mit der gestrigen Mitgliederversammlung zu Ende gegangen. Zukünftig werden die Sozialdemokraten von der Doppelspitze Martina Queiser und Philipp Brandenburger repräsentiert, die mit großer Mehrheit gewählt wurden. Ihnen zur Seite stehen als Stellvertreter Johannes Gottwald und Walter Feiniler. Alle vier gehören dem Stadtrat an, sind erfahren in der Kommunalpolitik.

 

Seiler hat damit ihr Versprechen aus dem Wahlkampf eingelöst, den Parteivorsitz abzugeben. In ihrem Rechenschaftsbericht betonte die scheidende Vorsitzende die gute Zusammenarbeit miteinander, lobte das "tolle Team".
"Wir haben in dieser Zeit gezeigt, dass wir als Speyerer SPD nicht nur Wahlkampf machen sondern auch Wahlen gewinnen können", so Seiler. Allerdings habe es auch schmerzliche Momente gegeben, wobei sie vor allem auf die Ergebnisse bei den Bundestagswahlen verwies.
Es war auch viel von einem neuen Politikstil und vom Gehen neuer Wege die Rede. "Wir haben neue Veranstaltungen gewagt mit dem Erfolg, dass nicht nur die eigenen Mitglieder gekommen sind." Auch mit der Doppelspitze gehe die SPD ebenso einen neuen Weg wie mit dem Beschluss, den ab Januar freiwerdenden Beigeordnetenposten vorerst nicht zu besetzen: "Wir sind bei der OB-Wahl nicht nur gegen den Amtsinhaber angetreten sondern auch gegen verkrustete Machtstrukturen", so Seiler unter dem Beifall der etwa 60 Versammlungsteilnehmer, darunter 54 stimmberechtigte. Im OB-Wahlkampf habe man an etwa 7.000 Haustüren geklopft (etwa ein Drittel der Speyerer Haushalte) und viele gute Gespräche geführt: "Es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, mit den Menschen zu reden, ihre Alltagsprobleme ernst zu nehmen und nicht nur an Prestigeprojekte zu denken." Diesen Stil des "miteinander Redens" werde man auch im anstehenden Kommunalwahlkampf und darüber hinaus pflegen. Seiler zeigte sich davon überzeugt, dass die Speyerer SPD ihre Position im Stadtrat stärken werde.
Klare Kante müsse gegen die Umtriebe der Rechten gezeigt werden. Die zukünftige Oberbürgermeisterin sowie in der anschließen Diskussion einige der Mitglieder, ging auch hart mit der Bundesebene ihrer Partei ins Gericht: "Wir werden uns auf Landes- und Bundesebene einsetzen für eine starke linke Politik der gesellschaftlichen Gerechtigkeit, zu der nicht nur das Wohnraumproblem sondern auch beispielsweise die Lohngerechtigkeit gehört."
"Wir hatten in der SPD noch nie eine so gute Zusammenarbeit wie in den vergangenen sechs Jahren." Fraktionsvorsitzender Walter Feiniler machte deutlich, dass die Koalition auf Stadtebene keine Liebesehe war sondern Teil einer "generalstabsmäßigen, langfristigen Planung".
Ehrenvorsitzende Margarete Boiselle-Vogler wünschte Stefanie Seiler "viel Nervenstärke": "Mir lacht das Herz wenn ich daran denke, dass du unsere Oberbürgermeisterin sein wirst."
"Es freut mich, dass du auch die Arbeitnehmer und die Rentner in Blick hast", so Friedel Hinderberger der dazu aufforderte, sich mehr in den Vereinen zu engagieren.
Vor seiner Wahl hatte Philipp Brandenburger Stefanie Seiler als Wegbegleiterin während seiner gesamten Zeit in der SPD bezeichnet. Deshalb sei es für ihn eine Zäsur. Er versprach, an Seilers Arbeit anzuknüpfen.
Nach der wegen der Doppelspitze notwendig gewordenen Satzungsänderung wurden folgende weitere Vorstandsmitglieder gewählt:
Schriftführer Florian Ofer
Kassiererin Waltraud Meyerhöfer
Beisitzer: Kai-Uwe Büchner, Noah Claus, Enzo Di Naro, Gregor Flörchinger, Maike Hinderberger, Dominique Köppen, Stefanie Seiler, Klaus Seither, Inge Trageser-Glaser, Udo Capp und Eva Livsey.
Revisoren sind Christian Bischof, Bernhard Mückein und Hans-Jürgen Hinderberger. (ks/Fotos: ks)

 

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