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Sorgsam mit Schöpfung und Umwelt umgehen: Gottesdienst für scheidende und neue Umweltbeauftragte sowie Kita-Klimaschutzmanagerin
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GESELLSCHAFT UND KIRCHE | AUS DEN KIRCHEN
Donnerstag, den 11. April 2019 um 11:44 Uhr

Klimaschutz und der sorgsame Umgang mit der Umwelt sind für sie nicht nur "Lippenbekenntnisse": Am Freitag wurden die Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz, Bärbel Schäfer, von Oberkirchenrat Michael Gärtner in den Ruhestand verabschiedet und ihre Nachfolgerin Sibylle Wiesemann sowie die neue Klimaschutzmanagerin für Kindertagesstätten, Marie-Luise Steffler, in ihre Ämter eingeführt. "Es ist Ihrem Engagement zu verdanken, dass in der Synode ein Klimaschutz- und Klimabildungskonzept verabschiedet wurde", dankte Gärtner im Gottesdienst in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche der scheidenden Umweltbeauftragten für ihr "langjähriges, nachhaltiges und nachdrückliches Engagement".

 

Er sei dankbar, dass die Landeskirche "Spezialistinnen" habe, "die uns beraten und helfen, zu verstehen, wie es geht, achtsam zu sein", unterstrich auch der Leiter der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt, Pfarrer Detlev Besier, in seiner Predigt. Es brauche mitunter "im guten Sinne ‚Verrückte‘, die hartnäckig, vollauf begeistert, ja gerade davon beseelt sind, mit der Schöpfung leben zu wollen und sie nicht einfach nur zu benutzen". Mit der Beauftragung Wiesemanns, die zuvor als Klimaschutzmanagerin der Landeskirche tätig war, sende die Landeskirche ein Signal aus, wie wichtig ihr Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit seien, sagte Besier. Gleichwohl müssten zu den bisherigen in Sachen Klimaschutz vorbildlichen Gemeinden noch etliche hinzukommen, um die Ziele der Reduktion bei den CO2-Emissionen zu realisieren.
Als Schwerpunkte künftiger Umweltarbeit in der Evangelischen Kirche der Pfalz nennt Sibylle Wiesemann, die seit 2014 als Klimaschutzmanagerin an der Umsetzung des landeskirchlichen Klimaschutzkonzeptes mitgearbeitet hat, u.a. das Engagement für mehr Artenvielfalt beispielsweise auf kirchlichen Flächen, ein nachhaltiges Mobilitätskonzept sowie cleveres Energiemanagement bei kirchlichen Gebäuden. 40 Prozent weniger CO2 bis 2020 auszustoßen, könne nur ein "Etappenziel auf dem Weg zu einer Kirche ohne ökologischen Fußabdruck" sein, so die 43-jährige Diplom-Ingenieurin.
Seit 1. Februar ist Marie-Luise Steffler Klimaschutzmanagerin für die Kindertagesstätten der pfälzischen Landeskirche. Die bei der evangelischen Arbeitsstelle Frieden und Umwelt angesiedelte Projektstelle ist auf vier Jahre befristet und wird zu 65 Prozent vom Bundesumweltministerium gefördert. Zu den Aufgaben der 36 Jahre alten Umweltwissenschaftlerin und Diplom-Ingenieurin für Energie- und Umwelttechnik gehören die Einführung eines Energiemanagements in möglichst vielen der 241 Einrichtungen im Bereich der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie Schulungen in Sachen Umweltbildung.
Im Gottesdienst gestalteten die Mitarbeiter der Arbeitsstelle Frieden und Umwelt die Fürbitten. Grußworte sprachen Gudrun Kordecki von der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD (AGU), Steffen Glombitza, Umweltbeauftragter des Bistums Speyer, und Roland Horne von der Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz. Eva Bäther an der Orgel und der Evangelische Kirchenchor Haßloch sorgten für den musikalischen Rahmen.
 

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