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Willi Batzer macht sein Beruf immer noch Spaß - Der Lehrer und ehemalige Grünen-Stadtrat spricht über sein Leben nach der Kommunalpolitik und warum er Stefanie Seiler unterstützt
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AKTUELLES | NEUE MELDUNGEN
Dienstag, den 15. Mai 2018 um 13:07 Uhr

Von Klaus Stein
 Was macht eigentlich Willi Batzer?, haben wir uns gefragt. In teils stürmischen Zeiten prägte er ein Jahrzehnt lang - von 1999 bis 2009 - die Geschicke Speyers im Stadtrat mit. Vor allem die Debatte um den Ausbau des Flugplatzes war für den ehemals Grünen das Konfliktthema Nummer Eins. Batzer war aus Protest gegen die Zustimmung der Grünen im Bundestag zum Kriegseinsatz um den Kosovo ausgetreten, blieb aber in der Speyerer Grünen-Fraktion.
 

"Ich vermisse nichts", stellte er klar, als speyer-aktuell Chefredakteur Klaus Stein ihn in dieser Woche zu einem Gespräch getroffen hat. Zwar sei er nach seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat von mehreren Parteien gefragt worden, ob er nicht für sie weiter kommunalpolitisch Tätig sein möchte, aber er habe einen klaren Schnitt gemacht.
 "Es hatte sich für mich bewahrheitet, was eine meiner Vorgängerinnen im Stadtra einst an mich weitergab: Du brauchst fünf Jahre um zu kapieren, wie die Verwaltung tickt und weitere fünf Jahre bis dir aufgeht, dass du nicht dagegen ankommst."
 Deutlich sei ihn das bei den Themen Flugplatzausbau und Fernwärme aus dem Kohlekraftwerk Mannheim geworden: "Die Entscheidungen sind mit Zustimmung des damaligen CDU-Oberbürgermeisters Werner Schineller woanders getroffen worden."
 Trotz seiner negativen Erfahrungen engagiert er sich im Oberbürgermeisterwahlkampf auf der Seite von Stefanie Seiler: "Ich halte Steffi für die Kompetenteste unter den Kandidierenden - sie ist jung, innovativ und hat die größte kommunalpolitische Erfahrung aller Vier Bewerber", so seine Begründung. Auch sei es dringend notwendig, dass mehr sozialdemokratisch geprägte Politik für die Menschen gemacht wird und nicht nur für die Wirtschaftsinteressen.
 Dem 64-Jährigen Lehrer an der Burgfeldschule macht sein Beruf immer noch Spaß. Viele Jahre kümmerte er sich in einer "Arbeitsweltklasse" um Jugendliche, die durch das Raster zu fallen drohten. Bei einer Klassenstärke von etwa einem Dutzend Kindern sei es möglich gewesen, sich um jedes Kind zu kümmern, auf seine Fähigkeiten einzugehen. Dadurch erkläre sich auch der Erfolg, dass etwa 90 Prozent von ihnen einen Ausbildungsplatz bekamen.
 Mit der Einführung der Realschule Plus sei die Klassenstärke wieder auf 30 angestiegen.
Seit zehn Jahren motiviert Willi Batzer Kinder, sich beim Schulgartenprojekt einzubringen. Viele wüssten nicht mehr, wie zu Obst oder Gemüse komme.
Auch sei er ein leidenschaftlicher Leser, habe immer mehrere Bücher auf dem Nachttisch liegen. Aktuell befasse er sich mit schwerer Kost, einem Werk mit dem Titel "Unser mathematisches Universum" von Max Tegmark. Aber auch einem guten Krimi sei er nicht abgeneigt.
Eine weitere Leidenschaft von Batzer ist das Fotografieren. Ruhe und Entspannung findet er in der Natur bei seinen Aufenthalten im Pfälzerwald. (Foto: ks)
 

 

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